Jakobskreuzkraut

Auch in diesem Sommer weise ich auf die Gefahren des Jakobskreuzkrauts hin. Die konsequente Entfernung der Pflanze entlang des Radweges Richtung Ebernburg zeigt erfreuliche Erfolge – dort sind nur noch wenige Exemplare zu finden. Bitte beachten Sie: Die ebenfalls gelb blühende Pflanze Johanniskraut ist ein wertvolles Heilkraut und sollte nicht mit dem Jakobskreuzkraut verwechselt werden.
Das Jakobskreuzkraut ist hochgiftig für Mensch und Tier. Besonders Pferde, Rinder und Schweine können durch die Aufnahme der Pflanze schwere Leberschäden erleiden. Gefährlich ist vor allem getrocknetes Jakobskreuzkraut im Heu, da die Bitterstoffe verschwinden, die Giftstoffe jedoch erhalten bleiben.
Auch Kinder sollten die Pflanze weder anfassen noch verzehren. Wer Jakobskreuzkraut auf seinem Grundstück entdeckt, sollte es möglichst vor der Samenbildung mitsamt der Wurzel entfernen. Dabei empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen. Die Pflanze gehört in den Restmüll – nicht in den Biomüll oder den Grünschnittcontainer.
Nur durch die konsequente Entfernung kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Vielen Dank für Ihre Mithilfe beim Schutz von Mensch, Tier und Natur.

Ihre Ortsbürgermeisterin

Andrea Silvestri

 

Bild 1: Jakobskreuzkraut
Bild 2: Johanniskraut