Entdecken

In Feilbingert und Umgebung gibt es vieles zu entdecken! Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in Feilbingert und der unmittelbaren Umgebung.

Für Unternehmungen außerhalb des Ortes, finden Sie am Ende dieser Seite eine umfangreiche Linksammlung zu touristischen Highlights unserer wunderschönen Region. Lassen Sie sich überraschen, was wir zu bieten haben!




Der Schmittenstollen

In unmittelbarer Nähe von Feilbingert – im Wald auf dem Lemberg zwischen Feilbingert und Niederhausen an der Nahe – befindet sich ein kulturhistorisches Kleinod:

Ein mittelalterliches Zinnoberbergwerk, den Schmittenstollen, das einzige Quecksilber-Bergwerk, das in Westeuropa als Besucherbergwerk ausgebaut wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.schmittenstollen.de


Der Silbersee

Der Silbersee auf dem Lemberg entstand durch Sprengarbeiten im Tagebau in der letzten Abbauperiode eher zufällig. Heute ist der Silbersee ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Der See gehört zum Naturschutzgebiet “Lemberg”.

Hier ist “Baden verboten”. Der beliebte Premiumwanderweg “Geheimnisvoller Lemberg” führt Sie an diesem geheimnisvollen und geschichtsträchtigen Ort direkt vorbei.


Die Burgruine Montfort

Nur ca. 2km von Feilbingert entfernt, zwischen Hallgarten und Duchroth, befindet sich die Burgruine Montfort auf einer 280 m ü. NN hohen Kuppe inmitten eines Waldes. Sie erreichen die Burg bequem zu Fuß durch das Lüßerttal oder über die L379 und L378 über Hallgarten. Sie können die Runie jederzeit und kostenlos besichtigen. An bestimmten Tagen werden auch Führungen durch die Burg und das Museum angeboten.

Die Montfort wurde um 1240 zur Überwachung einer nahen Heerstraße von den Grafen von Veldenz erbaut, die Eberhard von Lautern als Lehnsmann einsetzten.

Die heutige Burganlage zeigt, dank umfangreicher Sanierungsarbeiten, im Wesentlichen den Zustand nach der Zerstörung und vermittelt ein anschauliches Bild einer mittelalterlichen Burg, deren Bild in späteren Zeiten nicht durch Modernisierungen oder Verstärkungsbauten verändert wurde.

Von der Ruine stehen noch Mauerreste der Vorburg, des Zwingers, des Torhauses Vorburg, sowie das Tor der Oberburg, der Bering, der Rumpf des Bergfrieds (begehbar), die beiden Wohntürme bis in Höhe des dritten Stockwerkes, die Grundmauern des Brunnenhauses, der Kemenaten und der Stallungen.

So zeigt das Burgmuseum in einem Lapidarium Überreste von Architekturteilen des mittelalterlichen Baus und ein Rekonstruktionsmodell der Burg Montfort. Daneben präsentiert das Museum archäologische Funde aus den Burgruinen, wie Keramik, Glas und Eisen.


Der rund 9 m hohe Rumpf des Bergfrieds ist oben mit einer Metallbrüstung gesichert und als Aussichtspunkt begehbar. Der Zugang erfolgt innerhalb des Wohn- und Wehrturms über eine 34-stufige Metallwendeltreppe und über die Außenmauer der Kernburg weiter zum Bergfried. Von hier hat man einen guten Blick in die Burganlage und die weitere Umgebung.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.vg-badkreuznach.de/vg_bad_kreuznach/Tourismus/Burgen/Burg%20Montfort/


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Die Museumsscheune in der Ringstraße Feilbingert

Vergangenheit zum Greifen nah.

Im Jahr 2014 hatten Thomas Grünewald und Christian Schworm die Idee, in der Scheune des Anwesens Ringstraße 7 ein kleines aber feines Heimatmuseum einzurichten.

Die Scheune wurde mit landwirtschaftlichen Geräten schön dekoriert, so dass es für die Besucher ein Erlebnis ist, Gast darin zu sein.

Mittlerweile sind aus Anfangs zwei Personen, mit Michael Barth, Kevin Christmann und Bruno Klonek, fünf Museumsfreunde geworden.
Auch steht die Nachbarschaft in der Ringstraße zu dem Projekt und unterstützt auf vielfältige Weise.


Im Moment finanzieren sich die Freunde ausschließlich aus den Einnahmen der Weihnachtsmärkte und anderen Veranstaltungen, mit denen in jedem Jahr neue Baumaßnahmen bewerkstelligt werden. 
So konnten in den letzten Jahren beide Keller und die Tenne hergerichtet und dekoriert werden. Es sind weitere Aktionen, wie zum Beispiel eine Ausstellung mit Teddybären geplant, die z.B. jeder von zu Hause
zur Ausstellung mitbringen kann und darf. 

Für die Zukunft ist weiterhin geplant Stück für Stück das angrenzende Wohnhaus herzurichten und in jedem Zimmer eine andere Ausstellung zu zeigen, z.B. Küchen-, Wohnzimmer- und Schlafzimmeraustellung, Waschküche usw., eben solche Ausstellungen, die zeigen wie das Leben früher so war.
Die Museumsfreunde freuen sich auf Euren Besuch.
 

Kontakt und weitere Informationen: christianschworm@t-online.de



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Die evangelische Martin-Luther-Kirche

Die Kirche wurde im Jahr 1768 auf dem alten Friedhof in Feil, genau an der Stelle der mittelalterlichen Wehrkirche und unter Beibehaltung des alten Wehrturmes gebaut.
Dieser Turm war bis zur Spitze komplett aus Stein gebaut. 

Die Kirche ist ein rechteckiger barocker Saalbau.
Von 1768 bis 1868 wurde sie von beiden Konfessionen benutzt (Simultankirche), bis die katholische Gemeinde im Ortsteil Bingert ihre eigene Kirche gebaut hat.

Im Jahr 1868 wurde die Kirche so umgestaltet wie sie sich heute noch präsentiert. Die Barockkanzel wurde von der Seite in die Mitte, an die Stelle des Hochaltares, umgesetzt. Diesen Hochaltar hat die katholische Kirchengemeinde beim Auszug mitgenommen. Ein neuer Altar wurde nach dem Vorbild des Oberhausener Altares von einem Schreiner Christmann aus Feil gebaut und aufgestellt.

Die politische Gemeinde Feilbingert hat der katholischen Gemeinde den Bauplatz für ihre neue Kirche geschenkt und die protestantische Gemeinde bekam als Gegenleistung die Orgel bezahlt.
Diese Orgel wurde 1869 von Gustav Schlimbach aus Speyer eingebaut.

Im Jahr 1895 wurde der alte Wehrturm abgerissen und der neue 36 Meter hohe Turm erbaut. Der Eingang zur Kirche wurde von der Seite in den Turm verlegt.

Im Turm befindet sich ein Großgeläute von fünf Glocken, eine kleine Bronzeglocke von 1921 und vier große Stahlglocken vom Bochumer Verein von 1949.

In den Jahren 1991 und 1992 wurde eine grundlegende Renovierung der Kirche durchgeführt, so dass sie sich heute als schöne helle und lichtdurchflutete Barockkirche den Gottesdienstbesuchern darstellt.


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Die katholische Kirche St. Michael

Die ersten Bauarbeiten fanden vermutlich im März 1868 statt. Der Grundstein wurde durch Pfr. Georg Lau am 12.Mai 1868 gelegt. Bereits im November 1868 waren die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen, so dass die Kirche benefiziert (gesegnet) werden konnte. Diese Benefication nahm Pfr. Lau am 22.11.1868 vor. Es fehlte damals allerdings noch ein endgültiger Hochaltar und einiges an Inneneinrichtung. 1869 waren auch weitere Arbeiten im Inneren fertiggestellt, wie etwa die Kirchenstühle, die Empore, die Kanzel und eine Kommunionbank. Weiterhin fehlte aus finanziellen Gründen eine Orgel, und das gewünschte Altarbild des Hl. Michael, sowie der Hochaltar. Immerhin konnten zwischen 1868 und 1869 schon 3 Glocken angeschafft werden.

Unter Pfr. Flebbe konnte im Jahr 1876 auch endlich die gewünschte Orgel angeschafft und eingeweiht werden. Zudem ließ er eine Umfassungsmauer um die Kirche bauen und die Sakristei errichten und einrichten.

Erst im Jahre 1883, am 10. Mai, erfolgte die feierliche Konsekration (Weihe) der Kirche durch Bischof Joseph Georg von Ehrler zur Amtszeit von Pfarrer Bartholomäus Haager (Pfarrer zwischen 1878-1918).

Warum die Konsekration erst 15 Jahre nach Inbetriebnahme der Kirche erfolgte, lässt sich nicht genau sagen. Die Kirche war aber seit dem 22.11.1868 ununterbrochen in Gebrauch.

Der neue Hochaltar wurde schließlich am 31.Januar 1889 genehmigt.

Über die Folgejahre fehlen Informationen.

Klar ist, dass zwischen 1918 und 1922 von Pfr. Theodor Sturm 2 neue Glocken angeschafft wurden, die am 16.10.1921 geweiht wurden. Vermutlich waren die alten Glocken im Krieg eingeschmolzen worden. Des Weiteren schaffte Pfr. Sturm neue Fenster für die Kirche an.

Zwischen 1931-1941 errichtete Pfr. Otto Becker die Antonius-Kapelle im Turm der Pfarrkirche.

Zwischen 1941 – 1964, in der Amtszeit von Pfr. Hermann Müller, wurde 1958 der Hochaltar renoviert.

Zwischen 1964 und 1965 fanden weitere gründliche Renovierungsarbeiten statt.

Heute erstrahlt die Kirche in neuem Glanz. Dies ist Pfarrer Norbert Schlag zu verdanken, der sich vehement für eine Sanierung der Kirche eingesetzt und schließlich auch umgesetzt hat. Neue Fenster symbolisieren „aufsteigendes Licht“ und sind ein Sinnbild für unsere Reise. Viele goldene Ornamente an der Decke im Chorraum und den Wänden des Kirchenschiffs stehen für die Gnade Gottes und werden im Schlussstein, der alles zusammenhält, zusammengeführt.

Besonders erwähnenswert ist die historische Stumm-Orgel aus dem Jahr 1876. Die fünfte Generation der Dynastie Stumm, die ihre erste Orgel im Jahr 1717 erbauten, baute die Feilbingerter Orgel mit zehn Registern. Im Jahr 1990 wurde die Stumm-Orgel durch Gerhard Kuhn restauriert und neu aufgebaut. Das Gehäuse sowie acht Register blieben vom Original erhalten. Die Originalen Orgelpfeifen wurden damals an Feilbingerter Bürger versteigert. Man finanzierte damit die Orgelrestauration.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.pfarrei-feilbingert.de/



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Der Aussichtspunkt auf dem Lemberg

Das vermutlich bekannteste Fotomotiv im Naheland, ist die Aussicht von der Lemberghütte in das Tal der Nahe – im Vordergrund die Ortsgemeinde Oberhausen/Nahe mit der markanten Luitpoldbrücke und der ehemaligen preußischen Weinbaudomäne (gehört zu Niederhausen/Nahe). An dieser Stelle markierte die Nahe einst die Grenze zwischen Bayern und Preußen. Viel früher bereits errichteten die Römer nicht unweit des heutigen Aussichtspunktes einen kleinen Tempel, der dem Gott Merkur geweiht war. Man geht daher davon aus, das bereits in der Römerzeit Bergbau am Lemberg betrieben wurde. 


Der Aussichtspunkt zieht jedes Jahr unzählige Besucher an und zieht Naturliebhaber und Wanderer in ihren Bann. Bei guter Sicht haben Sie hier einen freien und unverbauten Blick auf die Höhen des Hunsrücks, des Soonwaldes bis hin zum Rheingau. 
 
Im Jahr 2018 wurde der Aussichtspunkt komplett neu hergerichtet. Er ist in den Premiumwanderweg “Vitaltour Geheimnsivoller Lemberg” integriert. Eine große Panoramaaufnahme erklärt dem interessierten Besucher die Schönheiten der Region, Bänke und Waldliegen laden zum Verweilen ein. 
 
Ein anschließender Besuch der Lemberghütte – bei einem Glas Nahewein – entschleunigt und verwöhnt Sie zudem kulinarisch!

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.lemberghuette.de
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Weitere touristische Highlights finden Sie hier:

Naheland Touristik http://www.naheland.net
Naturpark Soonwald-Nahe http://www.soonwald-nahe.de
Bad Münster am Stein Ebernburg http://www.bad-muenster-am-stein.de/
Verbandsgemeinde Bad Kreuznach http://www.vg-badkreuznach.de
Stadt Bad Kreuznach http://www.bad-kreuznach-tourist.de
Verbandsgemeinde Rüdesheim http://www.vg-ruedesheim.de
Rheinhessen Touristik http://www.rheinhessen.de
Pfalz Touristik http://www.pfalz.de

Ortsgemeinde Feilbingert

  • Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Verbandsgemeinde: Bad Kreuznach
  • Fläche: 10.05 km²
  • Ortsbürgermeisterin: Andrea Silvestri

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